Wer Ramona Wempen danach fragt, was für sie am wichtigsten ist, bekommt eine klare Antwort: Zusammenhalt. Er wurde der Leerhaferin schon in die Wiege gelegt, denn sie wuchs mit sechs Geschwistern in einer Patchwork-Familie auf. „Das war nicht immer einfach“, erinnert sie sich zurück, doch missen möchte sie von dieser Zeit keine Sekunde. Ob man nach der Schule die Ranzen zu Fußballtoren umfunktionierte oder nach Sommergewittern barfuß durch Pfützen tanzte: Ramona Wempen genoss schon als Kind das dörfliche Miteinander. „Hier ist alles nah beieinander, jeder kennt jeden, alle passen aufeinander auf“, schwärmt sie noch heute.
Ein anderer Moment ist der 32-Jährigen ebenfalls in bleibender Erinnerung geblieben - und der sollte ihr Leben verändern: Als sie elf Jahre alt war, wurde in Leerhafe eine Jugendfeuerwehr gegründet. „Ich fand das Thema immer faszinierend, weil mein Vater und Bruder schon dabei waren.“ Also machte sie mit – und ist bis heute dabei.
Nicht immer sind die Einsätze reibungslos in den Alltag zu integrieren: „Eigentlich geht der Pieper immer zu ungünstigen Zeiten“, lacht Ramona Wempen. In jedem Einzelfall müsse schnell entschieden werden, wie er sich mit dem Arbeits- und Familienleben vereinbaren lasse – zumal ihr Ehemann ebenfalls in der Feuerwehr aktiv sei. Es gebe aber großes Verständnis für die plötzlichen Aufbrüche, denn alle wüssten: „Wenn der Pieper geht, dann braucht jemand Hilfe.“
An den Einsatzorten zähle vor allem Teamwork. Alle müssten sich aufeinander verlassen können, schließlich gehe es um viel: „Vielleicht handelt es sich um ein Wohnhaus und man kennt die Bewohnerinnen und Bewohner.“ Vor Ort sehe man Menschen, die vor Verzweiflung weder ein noch aus wüssten; das seien schwierige Situationen. Eine Entschädigung sei aber das Gefühl nach der Anstrengung: „Wir sind glücklich und stolz auf das, was wir geschafft haben. Jeder Einsatz schweißt die Truppe weiter zusammen.“
Das Ehrenamt bei der Feuerwehr ist zeitaufwändig und anspruchsvoll, Momente des Zweifels gab es für Ramona Wempen jedoch nie. Nicht nur, weil sie den Sinn in ihrer Tätigkeit sieht – sondern auch, weil sie bei der Feuerwehr immer Teil einer großen Familie war. Als im Jahr 2022 eine Kinderfeuerwehr gegründet wurde, übernahm sie deshalb gerne Verantwortung für die nächste Generation: „Mir hat der Gedanke gefallen, dass ich als Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr nun die Kinderfeuerwehr leiten darf.“ Deshalb habe sie sofort entschieden: „Egal wie viel Stress auf mich zukommt, das mache ich! Da war ich direkt Feuer und Flamme.“
Zwar bedeute diese Aufgabe zusätzlichen Aufwand, doch sie bereite ihr große Freude. „Wir bieten spielerischen Brandschutz. Es geht darum, die Feuerwehr zu erklären und ein Verständnis für ihre Aufgaben zu entwickeln.“ Wichtig seien aber auch soziale Kompetenzen: „Wir möchten vermitteln, dass man nur als Gruppe funktioniert und nicht allein. Wenn man nicht zusammenarbeitet, kann ein Einsatz nicht erfolgreich sein.“ Die gemeinsamen Erlebnisse böten den Kindern ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit.
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Das Familiäre schätzt die zweifache Mutter auch an ihrem Wohnort Leerhafe: „Alles, was man braucht, um glücklich zu sein, hat man in der Nähe“, bringt sie die Vorzüge auf den Punkt. Überhaupt biete die Region genau das Richtige für sie und ihre Familie: „Heimat ist für mich der Ort, wo ich sein darf, wie ich bin, und machen kann, was ich möchte. Wo ich das Gefühl habe: Hier kann ich bleiben.“ In Leerhafe findet Ramona Wempen genau das – und jenen Zusammenhalt, der ihr schon in die Wiege gelegt wurde. Das ist: #OstfriesischEcht.
Sein Weg war vorgezeichnet: von Kindesbeinen an war der Blersumer Stefan Siebolds auf dem benachbarten Bolzplatz und der heimischen Boßelstrecke zuhause. Bis heute zählt für ihn nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch: die starke Gemeinschaft.
Die Menschen in Ostfriesland lieben die typischen Eigenarten ihrer Region. Um sie zu erhalten, muss man jedoch etwas tun so wie Kerstin Akkermann. Sie engagiert sich im Heimatverein Leer, um Geschichte und Traditionen für die Zukunft zu bewahren.
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