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Kartensperrung

Telefon: 116 116 

Erreichbarkeit aus dem Ausland: Landesvorwahl für Deutschland ergänzt um den Sperr-Notruf (z. B. +49 116 116)* 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sperr-notruf.de.

Routine

Finanzkonten-Informationsaustausch­gesetz

Reine Routine

Seit dem 1. Januar 2016 muss Ihre Sparkasse Ihre steuerliche Ansässigkeit erheben, wenn Sie ein Konto eröffnen. Bei im Ausland Steuerpflichtigen geht eine Kontrollmitteilung an die deutschen Finanzbehörden.

Überblick

Automatischer Steuer-Informations­austausch

  • Die Prüfung bestehender Konten basiert im Wesentlichen auf Informationen, die Sie bei der Konto­eröffnung oder im Laufe der Geschäfts­beziehung angegeben haben.
  • Sie werden um weitere Angaben gebeten, falls die Sparkasse Ihre steuerliche Ansässigkeit nicht eindeutig fest­stellen kann.
  • Auch diese Erhebung basiert auf einer Selbst­auskunft.
  • Grundlage hierfür sind das „Finanz­konten-Informations­­austausch­­gesetz“ und die „FATCA-USA-Umsetzungs­­verordnung“.

Für natürliche Personen

Der Steuer-Informations­austausch gilt für alle natürlichen Personen.

Auch für Rechtsträger

Das Gesetz gilt auch für Rechts­träger, also Kapital­gesellschaften, andere juristische Personen und Personen­­gesellschaften.

Selbstauskunft

Antworten Sie auf alle Fragen nach Ihrer steuerlichen Ansässigkeit. Sonst geht eine Meldung ans Bundes­­zentral­amt für Steuern.

Gut zu wissen

Aufgrund unterschiedlicher Daten für das Inkraft­treten der „FATCA-USA-Umsetzungs­verordnung“ (1. Juli 2014) und des „Finanz­konten-Informations­austausch­gesetzes“ (1. Januar 2016) kann es vorkommen, dass Sie wiederholt um eine Selbst­auskunft gebeten werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundes­zentral­amts der Finanzen (BMF).

Automatic Exchange of Information (AEOI)

Automatischer Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen

Ab 01.01.2016 sind deutsche Sparkassen, Banken und andere Finanzdienstleiter verpflichtet, zur Bekämpfung von Steuerhinterziehungen im Ausland steueransässige Konto- und Depotinhaber zu melden.

Der automatische Informationsaustausch steuerlicher Daten wurde von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) als globaler Standard entwickelt und von zahlreichen Staaten in nationales Recht übernommen. Dieser wird auch als "gemeinsamer Meldestandard" (Common Reporting Standard, CRS) bezeichnet. Zielsetzung ist die Eindämmung der Steuerhinterziehung mit Hilfe von Auslandskonten durch natürliche und juristische Personen sowie Unternehmen.

Weltweit nehmen 72 Staaten am AEOI teil, darunter alle 28 EU-Staaten (Stand Oktober 2015). Weitere Staaten kündigten gegenüber der OECD ihre Teilnahme an.

Für die rechtliche Umsetzung kommt in Deutschland ab 1. Januar 2016 das neue "Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG)" zur Anwendung. Banken, Sparkassen, Versicherungen und sonstige Finanzinstitute müssen Konto- und Depotinhaber mit ausländischer Steuerpflicht identifizieren. Informationen zu diesen Steuerpflichtigen werden dem Bundeszentralamt für Steuern (BZST) übermittelt, welches die Daten an den zuständigen Teilnehmerstaat weiterleitet.

Die Sparkasse LeerWittmund ist verpflichtet, jährlich alle Konten und Depots zu prüfen, die auf eine steuerliche Ansässigkeit im Ausland hindeuten. In Zweifelsfällen, im Neukundeneinlagen- und Depotgeschäft, aber auch zur Einordnung einer etwaigen Meldepflicht muss eine Selbstauskunft des Konto- bzw. Depotinhabers eingeholt werden. Bestätigt sich eine ausländische Steuerpflicht, veranlasst die Sparkasse LeerWittmund jährlich eine Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern.

Dabei werden folgende Informationen übermittelt:

  • Name, Adresse, Geburtsdatum und –ort, Steuer-Identifikationsnummer
  • Konten- oder Depotsalden zum Ende des Jahres
  • Zinsen, Dividenden, Verkaufserlöse und andere Erträge

Hinweis: Bei Fragen zur steuerlichen Veranlagung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. 

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